News 2026

4 Nov. 2026

Innofreight als Impulsgeber bei der 12. Anschlussbahn-Fachtagung

Der Verband der Anschlussbahnunternehmen lud am 3. November zur 12. Anschlussbahn-Fachtagung nach Wien. Rund 200 Teilnehmer, darunter auch Vertreter von Innofreight, diskutierten über zentrale Herausforderungen der Branche: die Dekarbonisierung der Industrie, die Versorgungssicherheit, die Digitalisierung logistischer Prozesse und die Auswirkungen des Klimawandels. 

Der Schienengüterverkehr steht aktuell vor großen Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig erhebliche Chancen für einen nachhaltigeren und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort Europa. Vor diesem Hintergrund brachte die 12. Anschlussbahn-Fachtagung des Verbands der Anschlussbahnunternehmen (VABU) jetzt rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik – darunter auch Bundesminister Peter Hanke –, Verwaltung und Eisenbahnwesen zusammen, um aktuelle Entwicklungen, innovative Lösungen und zukünftige Perspektiven des Schienengüterverkehrs zu diskutieren.

Immerhin spielen Anschlussbahnen eine entscheidende Rolle bei der Verlagerung von Güterverkehren auf die Schiene und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Modal Shift. In den Räumlichkeiten der Wirtschaftskammer Österreich ging es dabei um zentrale Themen wie die Dekarbonisierung der Industrie, die Versorgungssicherheit, die Digitalisierung logistischer Prozesse und die Auswirkungen des Klimawandels.

Modulares System und Full-Service-Angebot

Diese Herausforderungen beschäftigen die gesamte Branche – und auch Innofreight. Welche Lösungen das Unternehmen dafür verfolgt, erläuterte Eigentümer Peter Wanek-Pusset. Er sprach über die Erneuerung des europäischen Fuhrparks, dringend notwendige Investitionen in modernstes Equipment, die enge Zusammenarbeit mit der heimischen Industrie sowie Staats- und Privatbahnen, die schnelle Anpassung an sich verändernde Märkte und die wichtige Rolle der Waggon- und Containerfabriken InnoWay Trieste und Innoduler.

Das in Italien und Slowenien produzierte Equipment fungiert als Basis des modularen Konzepts von Innofreight und stand im Mittelpunkt der Ausführungen von Frank Dotzauer. Als Mitglied der Business-Development-Abteilung referierte er über die Entwicklung des Unternehmens zum Full-Service-Anbieter für Schienengüterlogistik, die Optimierung ganzer Logistikketten und zeigte auf, wie Innofreight mit dem intermodalen Terminal in Peggau gemeinsam mit Alpacem und InterCal den Modal Shift vorantreiben und dabei weitere Unternehmen auf die Schiene bringen möchte.

Alle Fotos: FotoKerschi / Werner Kerschbaummayr