Das vor einem Jahr vorgestellte InnoBogie feiert den nächsten Meilenstein: Bei Innoduler Rail wurde nun der 1000. Drehgestellrahmen gefertigt, der in Triest zum fertigen InnoBogie komplettiert wird. Dank seiner Leichtbauweise und des Zuladungsvorteils findet das Drehgestell den Weg in immer mehr unterschiedliche InnoWaggon-Typen, Branchen und Länder.
Am 2. Juli 2025 verließ der erste 80 ft InnoWaggon die Fabrik von InnoWay Trieste, seitdem kommt auch das neu entwickelte Drehgestell InnoBogie in großen Teilen Europas zum Einsatz. Innerhalb von nur 22 Monaten von einer revolutionären Idee zum serienreifen Produkt entwickelt, hat sich das InnoBogie dank seiner vielseitigen Vorteile rasch am Markt etabliert. Die intelligente Konstruktion in Leichtbauweise ermöglicht ein Zuladungsplus von 250 Kilogramm pro Drehgestell, während die vollautomatisierte Fertigung mit modernsten Schweißrobotern höchste und gleichbleibende Qualität garantiert.
Im InnoBogie steckt ein hohes Maß an Know-how, das innerhalb der Innofreight-Gruppe reichlich vorhanden ist. Die notwendige Stahl- und Schweißkompetenz steuert Innoduler Rail bei, wo nun ein weiterer Meilenstein gefeiert wurde: die Fertigung des 1000. Drehgestellrahmens von Innoduler Rail, aus dem bei InnoWay Trieste anschließend ein fertiges InnoBogie entsteht. „In nur zwölf Monaten 1000 Drehgestellrahmen zu fertigen und damit 500 Waggons auszustatten, ist eine großartige Leistung. Ich bin wirklich sehr froh, dass wir eine derart starke Partnerschaft haben und die unterschiedlichen Standorte so gut miteinander harmonieren“, sagt Innofreight-Eigentümer Peter Wanek-Pusset.
Eine Partnerschaft, die ganz im Zeichen des Erfolgs steht, wie Innoduler-Rail-Eigentümerin Manca Duler sagt: „Wir sind sehr stolz auf unser Team, weil wir unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen haben. Für unser gesamtes Unternehmen ist das ein echter Meilenstein.“ Parallel zur laufenden Fertigung am slowenischen Standort unterstützt Innoduler Rail deshalb auch die Weiterentwicklung der Waggonfabrik in Triest und die Ausbildung der italienischen Fachkräfte.
Bis Ende des Jahres entsteht in Triest eine eigene Schweißroboter-Linie, die im Vollausbau die Fertigung von bis zu 3.000 InnoBogies pro Jahr ermöglicht und die steigende Nachfrage am Markt abdeckt. „Vor allem aus der Stahlindustrie nehmen wir verstärktes Interesse wahr, weil sich ein Zuladungsplus von 500 Kilogramm pro vierachsigem Waggon dort besonders bemerkbar macht“, sagt Peter Wanek-Pusset. Deshalb kommt das InnoBogie nach dem 80 ft InnoWaggon schon bald auch in weiteren InnoWaggon-Typen zum Einsatz, allesamt gefertigt bei InnoWay Trieste. Zunächst in der Normalspur-Ausführung, in weiterer Folge auch in anderen Varianten für Finnland, Spanien oder Portugal. Schließlich ist das multifunktionale InnoBogie UIC-kompatibel und dank des modularen Drehgestellrahmens künftig für alle gängigen europäischen Spurweiten eine leistungsstarke Basis, um den Güterverkehr auf der Schiene weiter zu revolutionieren.

