News 2026

12 Okt. 2026

Abbrucharbeiten am Peggauer Terminal-Areal laufen auf Hochtouren

Die steirische Industrie drängt verstärkt auf die Bahn – braucht dazu aber eine Anschlussmöglichkeit an das Schienennetz. Deshalb treiben Innofreight, Alpacem und InterCal die Entwicklung des Terminals in Peggau weiter voran. Die Abbrucharbeiten auf dem nicht mehr genutzten Betriebsareal sind bereits angelaufen.

Der 21. November 2025 markierte einen Meilenstein in der Zusammenarbeit von Innofreight, Alpacem und InterCal. An diesem Tag fiel im Beisein zahlreicher Ehrengäste der Startschuss für den geplanten intermodalen Terminal in Peggau. Ein bereits bestehendes und derzeit nicht genutztes Betriebsareal mit einer Fläche von 2,7 Hektar wird zu einer leistungsstarken Logistikdrehscheibe für den Schienengüterverkehr weiterentwickelt, die zugleich den Standort und die hier ansässigen Arbeitsplätze langfristig absichert.

Seit Ende August laufen die Abbrucharbeiten auf Hochtouren, um eine leerstehende Lagerhalle sowie eine veraltete Siloanlage bis Anfang Dezember abzureißen und Platz für die künftige Nutzung zu schaffen. Bei einem Baustellenbesuch machten sich Vertreter der beteiligten Unternehmen sowie der Gemeinde Peggau jetzt selbst ein Bild vom Baufortschritt. Die Arbeiten werden, vorbehaltlich aller behördlichen Genehmigungen, Mitte 2027 mit der Errichtung des geplanten Terminals fortgesetzt. „Wir freuen uns, dass hier etwas Neues entsteht und gleichzeitig Arbeitsplätze abgesichert werden. Das ist gerade in der aktuellen Zeit von großer Bedeutung. Dieses Projekt ist aus Peggauer Sicht als sehr positiv zu bewerten, da die Zahl der Lkw-Fahrten reduziert wird und der Güterverkehr vermehrt auf die Schiene geht“, sagte der Peggauer Bürgermeister Christoph Pirstinger.

Investment in Peggau als klares Zeichen

Von der Entwicklung dieses Areals werden Alpacem und InterCal gleichermaßen profitieren, indem sie ihre bereits etablierte Bahn-Rohstofflogistik noch effizienter gestalten und gleichzeitig den Aktionsradius ihrer Güterströme mit Kalk, Zement, Asche oder Schlacke deutlich erweitern. „Die Wietersdorfer Gruppe, zu der Alpacem und InterCal gehören, setzt mit dem Investment in Peggau ein klares Zeichen, um Synergien mit den anderen Standorten zu schaffen und die Warenströme von der Straße auf die Schiene zu verlagern“, erklärte Julian Ertl, seitens InterCal für die Logistik am Standort Peggau verantwortlich.

Günstig an der wirtschaftlich bedeutenden Südbahnstrecke und der S35 gelegen, ist dieses Gesamtprojekt auch für umliegende Unternehmen aus dem Wirtschaftsraum nördlich von Graz von großem Interesse, die ihren Güterverkehr verstärkt von der Straße auf die Schiene verlagern möchten – nicht zuletzt aufgrund der milliardenschweren Investitionen in die Koralmbahn und den Semmering-Basistunnel. „Wir sehen den Standort Peggau als Ergänzung zum bestehenden Terminalnetzwerk und als echte Chance für die steirische Industrie aus unterschiedlichen Branchen, die dadurch die Gelegenheit bekommt, ihre Güter auf die Schiene zu bringen“, sagte Joachim Herler, zuständig für die Planung des geplanten Terminals. Darüber hinaus ermöglicht eine leistungsfähige Bahnlogistik auch eine bessere Anbindung an die wichtigen Südhäfen in Koper und Triest – und schafft gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten neue Perspektiven für Stabilität und Wachstum.