Die Unternehmen der Innofreight Gruppe pflegen starke Partnerschaften mit Energieerzeugern in Tschechien und Polen. ORLEN Termika Warschau stellt nun seine Containerflotte auf den WoodTainer XXXL um, um den Biomassetransport weiter zu optimieren. Im Vergleich zum bisher eingesetzten Container ermöglichen sie eine Zuladungssteigerung von 26 Prozent.
Seit fast 25 Jahren arbeitet Innofreight Hand in Hand mit führenden Industriepartnern daran, Schritt für Schritt die Ziele des Green Deal zu erreichen. Biomasse gilt dabei als Rohstoff der Zukunft. Sie wird vor allem aus Rundholz sowie aus minderwertigen Holzresten gewonnen, die von der Holz- und Papierindustrie nicht genutzt werden können, und soll schrittweise Kohle ersetzen – wofür es effiziente und skalierbare Transportlösungen braucht.
Besonders groß ist die Nachfrage in Tschechien und Polen, nicht zuletzt dank der täglichen Expertise von inno4wood CEE und InnoSped PL. In dieser Region zählt ORLEN Termika Warschau, das jährlich rund 300.000 Tonnen Biomasse von Unternehmen der Innofreight Gruppe bezieht, zu den langjährigen Partnern. Bis zu 24 Ganzzüge pro Monat versorgen das Kraftwerk mit diesem nachhaltigen Rohstoff, der bislang mit dem WoodTainer XXL und dem Drehentladestapler abgewickelt wurde. Bei einer derart großen Anzahl an Zügen ist eine effiziente Logistikkette von zentraler Bedeutung, die durch InnoSped PL im täglichen Betrieb sichergestellt wird.
Um die Leistungsfähigkeit weiter zu steigern, wird der WoodTainer XXL nun durch seinen noch leistungsstärkeren Nachfolger ersetzt: den WoodTainer XXXL, der zusätzliche 11 m³ aufnehmen kann und die Transportkosten um ein Fünftel reduziert. Mit einem Ladevolumen von 57 m³ ist er der größte Container im Portfolio und ermöglicht den Transport von bis zu 65 Tonnen Biomasse oder Hackschnitzeln pro 60-Fuß-Standard-Containertragwagen. Im Ganzzugbetrieb steigt das gesamte Ladevolumen von 3.915 m³ auf 4.959 m³ – ein Plus von mehr als 26 Prozent und ein klarer Beleg dafür, welches Potenzial in der Kombination aus optimaler Zuladung und verkürzten Zuglängen steckt. Diese Kombination reduziert nicht nur den CO₂-Fußabdruck, sondern verringert auch das Verkehrsaufkommen und entlastet damit Umwelt und Anwohner gleichermaßen.

